Grüezi!

Der obere Teil des Blogs inklusive "Aktuell" hier lassen wir so, wie er 2012 verlassen wurde. Nostalgie.
Unsere Adresse bis 5. Januar 2012: (Karte/Map)
Family Minocchieri
59 Goderich Street
East Perth, WA, 6004
Australia
ab Mitte 2012: Grossraum Zürich

Festnetzanschluss: +61 (0)86 468 48 33

Mobiles:
Rahel: +61 422 419 320,
Stefan +61 401 190 065
Andrin: +61 431 319 246
Anina: +61 422 419 320

Aktuell:
Ein Buschfeuer und andere Unannehmlichkeiten verhinderten, dass wir wie geplant herumreisen. Nun sind wir in Exmouth und haben wieder Anschluss an die Zivilisation. Das heisst fliessend Trinkwasser, Telefon, Internet, Spital und Zahnarzt... :-)

- Angemeldete Besucher:
Tja, leider erwarten wir keine Gäste mehr in Western Australia. Lieben Dank an all unsere zahlreichen Besucher!

- Movie-Liebhaber? Dann besucht unsere Youtube Seite.
Warum dieser Text hier oben nicht aktualisiert wurde? Reine Nostalgie



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Mittwoch, 16. September 2009

Julias Hochzeitvorbereitungen

Währenddem Tobi nach wie vor in Wien an einem Kongress weilt, beschäftigt sich seine zukünftige mit den wichtigen Nebensächlichkeiten einer Hochzeitsvorbereitung.

Da gibt es doch allerhand viel zu tun. Leider, zur Wahrung der Privatsphäre, sind Bilder der verschiedenen Hochzeitsfrisuren nicht publizierbar. Dafür aber die Story zum Brautstrauss.


Hier in Perth gibts es viele, hochspezialisierte Blumenläden, die sich nur für Brautsträusse und Hochzeitsblumen anpreisen.

Kopfzerbrechen bereitet nun die Frage, ob Julia dick oder dünn sei, denn entsprechend der Antwort würde man den Strauss machen. Ist es tatsächlich so, dass Blumen schlank machen? Oder etwa dick?

Nun, Julia hat sich heute entschlossen, jeweils ein Exemplar Probe zu essen um den Effekt zu prüfen. Ihre Hypothese ist es, dass für dicke Menschen der Brautstrauss eher nach Pfefferminz mit Lebertran schmeckt, um das Naschen zu verhindern, und für dünne wahrscheinlich ein Bratwurstaroma eingesprüht wird. Wir werden ja sehen...

Hindernis Bahn


Jeder, der bereits einmal im Militär war, kennt die Hindernisbahn bestens. Und ich höre da bereits wieder alte Heldentaten von Leuten, die auf dem Bärentritt brilliert haben.

Nun, hier in Australien werden bereits Kinder auf der Hindernisbahn geschult. Dies ist beim Eintrittstest für die Playgroup unabdingbar.

Dienstag, 15. September 2009

AUSSIE GREEN


Nach dem wir viel Zeit und Mühe in unseren neuen Rasen investiert hatten, kam doch so ein Idiot von der Stadtverwaltung und hat unseren Vorgarten mit Unkrautvernichter behandelt. Aber hallo. Jetzt ist uns auch klar, weshalb es so schwierig war, den Rasen anzusähen. Aber so schnell geben wir uns nicht geschlagen, unser Gärtner ist bereits wieder hochaktiv.

Zu Unkraut kann auch Julia ein Lied (wahrscheinlich ein Kanon) singen. Grün bekommt denen hier definitiv nicht. Was mit AUSSIE GREEN gemeint ist, ist uns nach wie vor unklar.

Montag, 14. September 2009

Dog Beach


Auf seiner Spritztour hat Andrin den Dogsbeach entdeckt: Hundestrand. Hier dürfen Hunde baden und herumspringen. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Aber in Zürich gits ja auch die Frauenbadi...

Jetzt wird sich sicher jeder fragen, woher die Aufnahme mit Andirn hinter dem Steuer kommt... Polizeiradar. Er ist eben etwas zu speditiv unterwegs gewesen. Dazu gab es noch eine Busse wegen Unachtsamkeit im Verkehr (er habe am Radio herumgedreht).

Sonntag, 13. September 2009

Hunger

Beim Spazieren haben wir heute etwas Brot dabei gehabt für die Entli. Altes, hartes Brot.

Wie das Bild zeigt, hat wahrscheinlich der Hunger die Tierliebe überwogen. Mehr Bildi im Webalbum.

Und danke Julia für die schönen Bildli!

Mimi straichle


Am Samstag waren wir einmal mehr bei Julia zu Besuch. Sie ist aktuell Strohwittwe, da der Herr zukünftiger Gemahl in Wien einem Kongress fröhnt. Uns sollsrecht sein, so hatten wir umsomehr von der Pizza... hehe.

Andrin hat zum ersten Mal Mimi gestreichelt, etwas zaghaft, und überglücklich!

Samstag, 12. September 2009

Aus dem Labor

Dass hier in Perth eine super Maschine stünde, die auch das Atemmuster eines Neugeborenen simulieren könne, das war ja einer der wichtigen Argumente, überhaupt hierher zu kommen. Nun, wie sich nach 4 Wochen rumtüfteln und vermessen dann herausgestellt hatte, dem ist eben nicht so. Oder war nicht so.

Unterdessen haben wir, mit Hilfe des technischen Dienstes, ein Beatmungsgerät für Kaninchen (auf ebay ersteigert) ziemlich modifiziert, neuer Kolben rein, Gestänge anders gelagert, so dass das Hubvolumen variabel ist, Elektronik neu verdrahtet und mit einem Potentiometer versehen, damit das ganze etwas regulierbar wird, und siehe da: Es funktioniert!

Ein bisschen Stolz kommt schon auf, war doch die Offerte für so ein Gerät 30'ooo US Dollar, nun, Marke Eigenbau: 170 Dollar Gerät, 600 Dollar Teile (massgefertigter Kolben und Dichtungsringe, dazu ein Trenntrafo) 200 Dollar Porto. Fertig. Und dass das Gerät halt kein LCD Display hat, sondern altherkömmliche Drehregler, das sehe ich eher als Vorteil. Oder hat schon jemand gesehen, dass die Software eines Reglers abgestürzt ist??

Freitag, 11. September 2009

Alles paletti?

Das Geräusch ist weg. Ein völlig fremdartiges Fahrerlebnis. Man kann sogar wieder miteinander sprechen, ohne sich anschreien zu müssen.

Was genau gemacht wurde? Keine Ahnung. Haben wir nicht gefragt. Wurde auch nicht gesagt.

Mal sehen, wie lange das nun so hält.... Und die Kosten von fast 4000 Dollar wurden uns nicht in Rechnung gestellt. Lediglich 20 Dollar für das Getriebeöl hätten wir bezahlen sollen, doch das werde dann "im nächsten Service" abgerechnet. Aha.

come, play!

Kurz bevor Emily mit ihren Eltern für eine Woche nach Adelaide fliegt, kam sie noch einmal vorbei, um mit Andrin zu spielen.









Was man hier nicht sieht, ist, dass das Zimmer innerhalb von 3 Minuten komplett auseinader genommen wurde, aber: Nur die Liebe zählt...

Mittwoch, 9. September 2009

Major Repair


Heute durfte unser Subi wieder in die Werkstatt. Bei der Frage, ob der Wagen wirklich huet wieder fertig sei (so wie abgemacht...) die Antwort: Oh, no, that's a major repair. But we will ring you.

Hand aufs Herz: wer würde seinen Wagen gerne hier zur Reparatur bringen?

Dienstag, 8. September 2009

Aqwa

Nein, wir wissen, wie man Aqua richtig schreibt, aber Aqwa ist eben ein Wortspiel. WA für Western Australia.

Es ist nicht das grösste Aquarium, das wir je besucht haben, aber es hat die grössten Rochen, die wir je gesehen haben. Im Unterwassertunnel wird man von eben diesen Riesenrochen, verschiedenen anderen Fischen und natürlich auch Haifischen überschwommen.

Etwas speziell ist, dass man da auch schnorcheln gehen kann: Schnorcheln mit Haien (das sind im Fall dann nicht nur so kleine herzige Riffli-Haifischli)... Das hilft wahrscheinlich dem Betriebsbudget, die Futterpreise im Griff zu behalten. Und bessert sonst die Kasse auch ganz beträchtlich auf, wird doch 139 Dollar verlangt für 30 Minuten. Dafür sei die Miete für den Neoprenanzug mit 20 Dollar recht preiswert. Aha, ok, dann ists natürlich ein Schnäppli! Im wahrsten Sinne des Wortes, einzig die Perspektive zählt!

Stethoskop oder Fachmann?

Nun, naja. Ein neues Geräusch, das immer lauter wird, gibt unser Subaru von sich. Nein, er ist weder alt noch hat er viele Kilometer. 60 Tausend, als wir ihn kauften und 3 Jahre alt.

Subaru in Osborne Park machte eine Testfahrt und sagte: Zentrales Differential muss ersetzt werden. Unsere Versicherung meinte dann, wir müssen in eine spezielle Garage hierfür. Und wieder landeten wir bei: PALAZZO Automotive. Jaja, diejenigen, die sich für das Bremsproblem bereits Pluspunkte bei uns holten. Und nein, wir dürfen nicht in eine andere Garage.

Nach 3 Tagen Diagnose (ok, der Subaru ist wirklich gross...) dann der Befund: Jawohl, das Zentrale Diff muss ersetzt werden, Lagerschaden. Kostenpunkt: ca. 6000$. Wir buchten den Wagen für nächsten Montag ein, da erst Ersatzteile bestellt werden müssen.

Dann, am Nachmittag des besagten Montags der Telefonanruf: "Hee, wer hat Ihnen gesagt, dass das zentrale Diff ersetzt werden muss?? Ihr Wagen hat gar kein zenrales Diff!!" und die wollten dann, dass wir für die Lieferkosten aufkommen. Halle-Julia!

Wir verzichten auf die Darstellung der Gefühle unserer Wertschätzung.

Wieder in der Garage (den Weg kennen wir nun unterdessen im Schlaf) lange Diskussionen. Es war nicht einfach klarzumachen, dass nicht wir das Ersatzteil bestellt haben, und nicht wir mit dem Stethoskop 3 Tage lang den Wagen untersuchten. Der Vergleich mit dem Patient, Arzt und Operation des linken Beines, bloss weil jemand sagte, es komme ein Patient mit Knieschmerzen (rechts oder links?), letztendlich aber Kopfschmerzen der Grund für die Konsultation dieses Patineten gewesen ist, der kam dann letztendlich an. Auch der Mechaniker möchte nicht, dass der Arzt einfach mal etwas macht, ohne vorher den Patienten zumindest zu befragen und zu untersuchen.

Erneute Testfahrt (GEMEINSAM) und dann Verdachtsdiagnose: Hinteres Differential. Tja, und dieses soll nun morgen ersetzt werden. Wetten?

Achja, als Summasummaru,: Für dieses Geräusch waren wir 1x bei Subaru und unterdessen 5x bei Palazzo, insgesamt war der Wagen hierfür 5 Tage in der Garage, ohne dass etwas gemacht wurde. Wiederum ein Spitzenresultat!

Und falls der Mechaniker hier auch reinschaut: Oben ist ein hinteres Differential, unten ein zentrales oder Mitten-Differential dargestellt.

Montag, 7. September 2009

Fathersday


Sonntag 6.9.2009 war VATER-TAG!! Dass es so was gibt?! Müssen wir bei uns in der Schweiz auch unbedingt einführen!

Zur Überraschung gabs ein richtiges "Papa" -Frühstück, mit Weisswürsten, Weissbier, Schüblig, Obatzen, feinem Zopf süssem Senf etc, eben all diesen feinen Dingen, die man nun wirklich gerne mag. Henning und Maggie kamen mit Emily auch vorbei. Danach ein Verdauungsspaziergang (gerade richtig, nicht zu lange natürlich, alles nur gerade aus); the perfect day!

Von mir aus darf jeder Tag Vatertag sein!

Bremsen zum Abwinken

In der Folge "Pleiten Pech und Pannen" um unser Auto, hier nun in Kurzversion über unser Bremsproblem.

Palazzo Automotive ist die Garage, an die wir verwiesen wurden, unser Brems-Problem beseitigen zu lassen. Auf die Rechung von Dean dem Dealer natürlich.
Nach zwei Tagen konnten wir das Auto holen. Testfahrt: Immer noch Vibrationen. "Ok, so we have to do the rear ones too..."
Nach weiteren 2 Tagen, also insgesamt 4 Werkstatttagen, 3 Werksattbesuchen, 4 Besuchen beim Händler und etwa 25cm Nerv haben wir es geschafft, die Bremsen richten zu lassen.

Eine Glanzleistung!

Sonntag, 6. September 2009

Männersache


Da Papi auch wieder einmal etwas Gescheites machen will, geht er mit Andrin auf einen reinen Männerausflug.

Im Gepäck sind Fussball, etwas zu knabbern und etwas zu trinken. Was braucht man mehr?
Ok, die Sachen hat Mami bereitgemacht...

Samstag, 5. September 2009

s' Boisseli


Boissel ist ein Rafzer Wort und meint "Hund". Boisseli ist ein "junger, kleiner, herziger Hund". Bekommen hat Andrin den Boisseli vom Urgrosi aus Rafz.

Boisseli ist immer hungrig, sehr gesellig, will immer getragen werden und eben: Er lässt sich gerne füttern. Und nein, auch wenn man den Eindruck haben könnte: Andrin isst sehr gerne Teigwaren.

Büssel hat mit Boisseli nichts zu tun. Büssel ist der Übernahme für den Metzger in Rafz. Es scheint aber, dass heutzutage niemand mehr weiss, was Büssel heisst. Bekannt ist nur noch, dass der Metzger es gar nicht gerne hören soll.

Nicht ganz dicht?


Das war die alte Kamera. Nun, mit dem neuen Modell, frisch aus der CH eingetroffen, da macht Baden wieder richtig Spass! Mehr Bilder dazu im Webalbum.

Herzlichen Dank nach Benglen, diese Cam macht Freude!

Freitag, 4. September 2009

Testfahrt die Dritte

Diese hat natürlich Andrin nicht ganz alleine vorgenommen. Aber wie zu erwarten war, die Bremsen waren noch immer nicht ok. Dean, der Dealer, hat sich unterdessen klammheimlich ins Wochenende davongemacht. Es ist ja Freitag Nachittag, und niemand schien unser Problem noch zu interessieren. Wir sollen am nächsten Montag wieder kommen. Das der lösungsvorschlag nach 2 Stunden warten. Gesagt getan, da wurde uns dann auch ein Voucher ausgestellt, in eine "Garage" zu gehen mit unserem Problem, auf deren Rechnung. Fortsetzung folgt...

Donnerstag, 3. September 2009

Gruss vom Bellevue

Da haben wir ja nicht schlecht gestaunt, als wir die neue Digitalkamera, welche julia für uns aus der CH mitbrachte, auspackten.
Als Beispielbilder werden von Canon doch tatsächlich Goggle Streetviewbilder vom Bellvue mitgeliefert.. aber haiaiaiai...
Das Verwischen (Unkenntlichmachen) der Personen ist wirklich nicht ganz geglückt! Wer isch da so alles rumtreibt?

Autos sind Vertrauenssache

Nun, wie vereinbart sind wir am Donnerstag Mittag eingetroffen, um den Subaru abzuholen. Kurze Testfahrt (sind Bremsen gemacht, schliesst der Kofferraum?). Und eben. Nichts war gemacht worden.
Den Check hatten wir wohl schon dabei (jaja, hier bezahlt man ein Auto mit Check, wir mussten zuerst nachfragen in der Bank, wie so etwas geht...). Aber so wollten wir das Auto ja nicht. Und unser Mietauto hatten wir ja noch für einen Tag.

Es wurde vereinbart, dass am Freitag Nachmittag um Drei alles parat sein würde. Selbstverständlich freuten wir uns auf diesen Moment.

Mittwoch, 2. September 2009

The dealer


Ohne Witz, der schaut wirklch vertrauenserweckend aus, nicht so wie Ghadaffi, und er verkauft uns einen Forester. Blau, ehemals Regierungsfahrzeiug, regelmässig bei Subaru gewartet, unfallfrei. Dazu können wir für etwa 1300 Franken eine Verlängerung der Werksgarantie machen, um weitere 3 Jahre. Und eine Versicherung deckt kleine Beulen und Lackschäden, die sonst nicht abgedeckt sein würden.

Alles bestens, nach der Probefahrt bemängeln wir den Kofferaumdeckel, der nicht ganz sauber schliesst und eine Vibration der Bremsen. Dies werde bis übermorgen gemacht, dann können wir unseren Wagen haben.

So geschehen im Februar 2009.

Einfach Himmlisch

Wer hätte das gedacht. Dieses Sternbild, Pleiades, war Vorbild für das Logo einer nicht ganz unbekannten Automarke, die entstand, als fünf Firmen sich zur Fuji Heavy Industries zusammenschlossen.

Die Marke steht für Verstand, Beständigkeit (Einfallslosigkeit?) und Qualität.

Der Förster dieser Marke wird als ideales und sicheres Familienauto angepriesen. Und glänzt in allen Statistiken mit Bestnoten in Langlebigkeit und Wertbeständigkeit. Und ist mehrfach Testsieger in Crashtests (nein, das heisst nicht, dass er gerne crashs hat...) Na also, dieses Auto mussten wir ja kaufen.
Es folgen nun also ein paar Einträge zu unseren Erfahrungen mit Autohändler, Garagisten, Versicherung und Parkplatzbesitzer. Der gemeinsame Nenner: alles Banditen.
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